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Das Grundstück und der Bebauungsplan

August 3, 2017

Wir haben riesiges Glück gehabt und in einer beliebten Wohnlage Hamburg ein unbebautes Grundstück finden können. Die Fläche wird vom Gesamtgrundstück, auf dem der Eigentümer sein Haus hat, abgetrennt, so dass uns jeweils 380qm bleiben. Zur Grundstücksfläche: 380qm ist gros genug, um ein Einfamilienhaus darauf zu bauen, es ist aber auch nicht riesig. Ihr müsst gut überlegen, was ihr haben wollt und die Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen. Viel Fläche bedeutet viel Gartengestaltungs- und Spielmöglichkeiten (sofern ihr Kinder habt). Es bedeutet aber auch viel Pflegeaufwand, hohe Kosten bei der Gestaltung der Außenanlagen (Pflasterarbeiten, sonstige Gartenbauarbeiten) und auch höhere Grundsteuer. Weniger Fläche schränkt wiederum die Weitläufigkeit ein und die Kinder können eben nicht „meilenweit“ laufen. Dafür ist es von Vorteil, wenn ihr beide berufstätig seid und ihr euch einen Gärtner nicht leisten wollt oder könnt. Insofern gibt es nicht für alle das perfekte Grundstück, sondern nur eines, das zu euren individuellen Bedürfnissen passt. Für unsere sind die 380qm ideal.

Nun zur Bebaubarkeit: Wir haben ein etwas langgezogenes Grundstück, mit einem im Bebauungsplan vorgegebenen „Baufenster“ (so der offizielle Ausdruck). Dabei handelt es sich um die Fläche, innerhalb derer ein Haus errichtet werden darf. Baut ihr auf einem Grundstück, für den ein Bebauungsplan existiert, so hat dies den Vorteil, dass euer Haus mit hoher Wahrscheinlichkeit genehmigt wird (solange ihr nicht allzu viele Abweichungen beantragt). Der Nachteil liegt darin, dass ihr innerhalb eines vorgegebenen Rahmens bauen müsst.

Bei uns haben wir zu einer Seite eine „Grenzbebauung“ bzw. „geschlossene Bauweise“, was bedeutet, dass wir auf der Südseite (ja, leider) eine Feuerabschlusswand ohne Fenster errichten müssen, da vorgesehen ist, dass daneben – sollte das Nachbargrundstück jemals verkauft werden – ein angrenzendes Haus errichtet wird. Vorsicht: Es handelt sich bei so etwas nicht um eine „Doppelhaushälfe“ im juristischen Sinne, auch wenn Baufirmen gerne von einer solchen sprechen, wobei sie sich auf die technische Seite beziehen. Juristisch hat die Errichtung einer Doppelhaushälfte nämlich weitaus größere Konsequenzen, als eine Grenzbebauung. Bei einer Doppelhaushälfte müssen die beiden Häuser sehr eng aufeinander abgestimmt sein und der Spielraum für die Architekten ist nicht besonders groß. Bei einer Grenzbebauung fallen solche Vorgaben weg, was unter Umständen vorteilhafter für euch sein kann.

Es lohnt sich in jedem Fall vor Kauf des Grundstücks einmal den Bebauungsplan einzusehen!!!  

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